Winmau Blade 6

Im Herbst 2021 launchte Winmau die neue Generation seiner Dartboards. Neben dem besprochenen Topmodell gehört auch wieder ein Dual Core- und das einfache Blade 6 dazu. Es konkurriert im Preisbereich von 40 bis 55 Euro mit Dartboards verschiedener Anbieter. Etwa einem One80 Gladiator 3+, Mission Samurai II, dem Bulls Focus II plus oder ebenso getesteten […]

Autor

Oliver Mann

Über den Autor

Ich bin Oliver, 73er Jahrgang, habe zwei erwachsene Söhne und bin Darts-Enthusiast

Veröffentlichung

05.04.2022

Im Herbst 2021 launchte Winmau die neue Generation seiner Dartboards. Neben dem besprochenen Topmodell gehört auch wieder ein Dual Core- und das einfache Blade 6 dazu. Es konkurriert im Preisbereich von 40 bis 55 Euro mit Dartboards verschiedener Anbieter. Etwa einem One80 Gladiator 3+, Mission Samurai II, dem Bulls Focus II plus oder ebenso getesteten Target Aspar.

Das Winmau Blade 6 bietet mit einem durchschnittlichen Preis von 54 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher sollte es nicht verwundern, dass es zu den meistverkauften Boards zählt. Es ist aus hochwertigem, keniatischem Sisal gefertigt wie alle Winmau Dartboards. Und hat auch die neue, flach ins Board eingelassene Spinne mit 60-Grad-Draht und 25% schmalerem Bull. Die Verarbeitungs-Qualität ist top: Kontrastreiche Farben im Spielbereich, mattschwarzer Rand. Keine gröberen Macken oder Dreiecke im Sisal. Dazu schmalere Logos, die den Zahlenring nicht überdecken. Beim Blade 6 ein Standard-Zahlenring aus Metall mit rundem Draht und traditioneller Zahlendarstellung. Sein Vorteil: die Kompatibilität mit dem Steeldart-Kamera-System Scolia. Beim Blade 6 zeigt sich noch die natürliche Maserung der miteinander verklebten Sisal-Bündel. Kein negatives Merkmal, sondern normal und nicht extra überdruckt, wie z.B. beim Target Aspar.

Standard ist die praktische Aufhängung über die mitgelieferte 2-Loch-Halterung und einfache Fixierung über drei Stellschrauben, Rotalock genannt, mit denen sich auch Unebenheiten der Wand ausgleichen lassen.

Das Blade 6 hat einen weichen Sisalkern. Dies sorgt dafür, dass auch weniger kräftige Würfe und glatte Spitzen gut eindringen. Aber es kann häufiger zu Bouncern kommen als beim Dual- oder Triple Core Modell. Ebenso können schwerere Darts auf das Backboard durchschlagen. Im Test zeigten rauere Spitzen schneller sichtbare Spuren. Am Ende unserer Tests war das Board noch in einem guten Zustand, aber kleinere Sisalfasern lugten aus den häufig bespielten Segmenten hervor. Insgesamt ist das Blade 6 ein gutes, prima bespielbares und preislich attraktives Dartboard, an dem sich andere messen lassen müssen.

Gesamtnote:

87 % “Gut”

Kriterium

Gewichtung

Wertung

Ergebnis

Lieferumfang, Aufhängung10 %4,50,45
Verarbeitung, Sichtprüfung10 %4,50,45
Spinne, Bull, Turniermaße15 %50,75
Qualität Sisal, allgemein30 %51,5
Bespielbarkeit, Haltbarkeit35 %51,75

Gesamt

100 %

24/25

4,9/5

Verfolge interes­sante und aufreg­ende Videos auf unserem Youtube Kanal!

Duis aute irure dolor in reprehenderitt.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Andere Beiträge

Unicorn Eclipse Ultra

Unicorn war 25 Jahre lang Dartboard-Sponsor der großen PDC-Events. Kein Turnier, keine Weltmeisterschaft, keine TV-Bühne wo nicht ein Unicorn...

Target Aspar

Das Aspar für rund 55 Euro ist Target´s neuestes Topmodell und war auch bei der erstmalig ausgetragenen World Seniors Darts Championship (WSDC) im...

Winmau Blade 6 Triple Core Carbon PDC

Nach 25 Jahren löst Winmau den Dartboard-Sponsor Unicorn bei der PDC ab. Seit 01. Februar 2022 ist das Blade 6 Triple Core Carbon offizielles Board...